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Die Datei /etc/hosts


Die Datei /etc/hosts ist eine lokale Textdatei, in welcher eine feste Zuordnung von Hostnamen mit IP-Adressen eingetragen werden kann. Wenn ein Hostname in eine IP-Adresse, oder umgekehrt, aufgelöst werden soll, dann versucht das Betriebssystem diese Auflösung zuerst lokal mit Hilfe der Hosts-Datei vorzunehmen. Schlug die lokale Auflösung fehl, werden DNS, WINS, NIS, ... zur Auflösung verwendet. Die Reihenfolge in welcher die Quellen abgefragt werden, kann man in der Datei /etc/nsswitch.conf festlegen.

Unter Ubuntu 9.04 sieht die Datei /etc/hosts standardmäßig wie folgt aus.

127.0.0.1       localhost
127.0.1.1       ubuntu.home.lan ubuntu

# The following lines are desirable for IPv6 capable hosts
::1     localhost ip6-localhost ip6-loopback
fe00::0 ip6-localnet
ff00::0 ip6-mcastprefix
ff02::1 ip6-allnodes
ff02::2 ip6-allrouters
ff02::3 ip6-allhosts

Am Ende der Datei können Sie eigene Zuordnungen eintragen. Mit dem folgenden Eintrag werden zum  Beispiel alle Anfragen an die Adresse server.home.lan beziehungsweise an den Rechnernamen server an die IP-Adresse 192.168.10.1 weitergeleitet.

192.168.10.1    server.home.lan server

Damit können Sie zum Beispiel den Zugriff auf bestimmte Domains sehr leicht sperren beziehungsweise an eine andere Adresse umleiten.


Dieser Eintrag wurde am 09.06.2009 erstellt.

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