Good to Know Database

Befehlsaufrufe als Alias hinterlegen


Mit dem Befehl alias können Sie einen Alias für einen Befehl inklusive den dazugehörigen Optionen erstellen. Wenn Sie zum Beispiel schonmal mit openSUSE oder einer anderen Variante von SUSE Linux gearbeitet haben, kennen Sie sicher den Befehl ll. Bei ll handelt es sich jedoch um einen Alias welcher auf den Befehl ls -l verweist.

Je nach Distribution unterscheiden sich die vordefinierten Aliase. Wenn Sie wissen wollen, welche Aliase bereits erstellt wurden, rufen Sie den Befehl alias auf.

[root@centos5 ~]# alias

Einen Alias können Sie ganz einfach selber erstellen. Dazu übergeben Sie dem Befehl alias den gewünschten Alias-Namen und welchen Befehl Sie dahinter verbergen wollen. Mit dem folgenden Befehl erstellen Sie zum Beispiel einen Alias für den Befehl du (Disk Usage) mit der Option -h (human-readable). Das heißt, bei einem zukünftigen Aufruf von du wird automatisch die Option -h übergeben.

[root@centos5 ~]# alias du='du -h'

Wenn Sie einen Alias wieder löschen wollen, verwenden Sie den Befehl unalias.

[root@centos5 ~]# unalias du

Bei einem Neustart des Systems oder wenn Sie sich von der Shell abmelden werden die mit alias erstellten Aliase ebenfalls gelöscht. Wollen Sie dauerhafte Aliase anlegen, müssen Sie diese in die Startskripte Ihrer Shell eintragen. Im Falle der Bash wären dies entweder die systemweite /etc/bashrc beziehungsweise /etc/bash.bashrc oder die benutzerspezifische ~/.bashrc.


Dieser Eintrag wurde am 30.01.2009 erstellt und zuletzt am 22.02.2012 bearbeitet.

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