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VMware Server 2.0.2: Probleme nach einem Kernel-Update unter CentOS 6 beheben


Falls Sie den VMware Server 2.0.2 wie in der Anleitung VMware Server 2.0.2: Installation unter CentOS 6 beschrieben unter CentOS 6 einsetzen, kennen Sie sicher das Problem, dass nach jedem Kernel-Update der VMware Server nicht mehr automatisch startet und dadurch auch die Gastsysteme nicht mehr gestartet werden können. Erst nachdem Sie mit dem Perl-Script vmware-config.pl die Kernel-Module neu erstellt haben, können Sie den VMware Server wieder verwenden.

Damit das erstellen der Kernel-Module nach einem Kernel-Update automatisch erfolgt, können Sie das Perl-Skript vmware-config.pl mit Hilfe der rc.local aufrufen lassen. Dazu öffnen Sie die Datei /etc/rc.local mit einem Editor.

[root@centos6 ~]# vi /etc/rc.local

Fügen Sie am Ende der Datei die folgenden Zeilen ein und speichern diese ab.

if [ ! -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vmci.ko -o ! -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vmmon.ko -o ! -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vmnet.ko -o ! -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vsock.ko ] ; then
  if [ -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vmci.ko ] ; then
    rm -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vmci.ko
  fi
  if [ -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vmci.o ] ; then
    rm -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vmci.o
  fi

  if [ -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vmmon.ko ] ; then
    rm -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vmmon.ko
  fi
  if [ -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vmmon.o ] ; then
    rm -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vmmon.o
  fi

  if [ -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vmnet.ko ] ; then
    rm -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vmnet.ko
  fi
  if [ -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vmnet.o ] ; then
    rm -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vmnet.o
  fi

  if [ -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vsock.ko ] ; then
    rm -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vsock.ko
  fi
  if [ -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vsock.o ] ; then
    rm -f /lib/modules/$(uname -r)/misc/vsock.o
  fi

  /usr/bin/vmware-config.pl -d
fi

Sobald Sie einen Neustart des Systems vornehmen, wird überprüft ob die notwendigen Kernelmodule existieren. Sind diese nicht vorhanden oder fehlen teilweise, werden die eventell existierenden Kernelmodule gelöscht und anschließend das Perl-Skript vmware-config.pl aufgerufen. Die Option -d sorgt dafür, dass die alten Einstellungen übernommen werden und die Installation ohne Benutzereingaben durchgeführt wird.


Dieser Eintrag wurde am 20.10.2012 erstellt und zuletzt am 24.01.2016 bearbeitet.

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