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Multiboot USB-Stick: PING (Partimage Is Not Ghost) 3.02 einrichten


In der folgenden Anleitung wird beschrieben, wie Sie Ihren Multiboot USB-Stick um das PING (Partimage Is Not Ghost) 3.02 Live ISO-Image (http://ping.windowsdream.com) für das Booten vom USB-Stick erweitern. Voraussetzung ist, dass Sie bereits einen USB-Stick wie in der Anleitung Multiboot USB-Stick: USB-Stick vorbereiten beschrieben hergerichtet haben.

USB-Stick einhängen

Stecken Sie den Multiboot USB-Stick an den Rechner an. Sollte die Automount-Funktion von Ubuntu den USB-Stick gemountet haben, müssen Sie alle Partitionen die auf dem USB-Stick existieren und gemountet wurden wieder aushängen. Falls Ihr USB-Stick einer anderen Gerätedatei zugeordnet wurde, ändern Sie im folgenden Befehl /dev/sdb dementsprechend ab.

georg@ubuntu1110:~$ for i in $(mount | grep ^"/dev/sdb" | awk '{print $1}'); do sudo umount $i; done

Anschließend mounten Sie den USB-Stick nach /mnt. Beachten Sie dabei, dass Sie beim Parameter uid Ihren Benutzernamen angeben.

georg@ubuntu1110:~$ sudo mount /dev/sdb1 /mnt/ -o uid=georg,gid=users

PING (Partimage Is Not Ghost) 3.02 einrichten

Für das PING 3.02 ISO-Image benötigen Sie auf dem USB-Stick knapp 35MB freien Speicherplatz. Laden Sie mit dem folgenden Befehl das ISO-Image herunter und speichern es direkt auf den eingehängten USB-Stick.

georg@ubuntu1110:~$ wget http://ping.windowsdream.com/ping/Releases/3.02/PING-3.02.iso -P /mnt/boot/iso/

Nachdem das ISO-Image auf den USB-Stick gespeichert wurde, öffnen Sie die Konfigurationsdatei /boot/grub/grub.cfg auf dem USB-Stick mit einem Editor.

georg@ubuntu1110:~$ gedit /mnt/boot/grub/grub.cfg

Fügen Sie hier die folgenden Zeilen ein, damit Sie später über das Bootmenü PING starten können.

menuentry "PING (Partimage Is Not Ghost) 3.02" {
  loopback loop /boot/iso/PING-3.02.iso
  linux (loop)/kernel gfxpayload=text devfs=nomount pxe ramdisk_size=55000 load_ramdisk=1 init=/linuxrc prompt_ramdisk=0 root=/dev/ram0 rw noapic nolapic lba combined_mode=libata ide0=noprobe nomce pci=nomsi irqpoll quiet
  initrd (loop)/initrd.gz
}

USB-Stick aushängen

Bevor Sie den USB-Stick aushängen, sollten Sie mit sync sicherstellen, dass alle Daten aus dem Schreib-/Lese-Cache auf den USB-Stick gespeichert wurden.

georg@ubuntu1110:~$ sync

Danach können Sie den USB-Stick aushängen.

georg@ubuntu1110:~$ sudo umount /mnt


Dieser Eintrag wurde am 04.02.2012 erstellt und zuletzt am 24.01.2016 bearbeitet.

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