Good to Know Database

Raspbian Wheezy: Funktion des Cyrus POP3-Servers mit Netcat testen


Die Funktion eines POP3-Servers können Sie mit Telnet oder Netcat und ein paar einfachen Befehlen überprüfen. In der folgenden Anleitung wird gezeigt, wie Sie zum Beispiel einen Cyrus POP3-Server mit Hilfe von Netcat testen können.

Zuerst wird mit Netcat eine POP3-Verbindung zum Mailserver aufgebaut. Hierbei sollte der POP3-Server bereits eine Begrüßungsnachricht senden.

pi@raspberrypi ~ $ nc raspberrypi.home.lan pop3
+OK raspberrypi Cyrus POP3 v2.4.16-Debian-2.4.16-4+deb7u1 server ready <793382500.1376143571@raspberrypi>

Anschließend loggen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und dem dazugehörigem Passwort ein.

USER georg
+OK Name is a valid mailbox
PASS strenggeheim
+OK Mailbox locked and ready SESSIONID=<cyrus-6941-1376143571-1>

Mit dem Befehl LIST können Sie sich jetzt die Anzahl und die Größe der Nachrichten in Ihrem Postfach anzeigen lassen.

LIST
+OK scan listing follows
1 646
.

Eine E-Mail können Sie mit RETR abrufen.

RETR 1
+OK Message follows
Return-Path: <pi@raspberrypi.home.lan>
Received: from raspberrypi.home.lan ([unix socket])
         by raspberrypi (Cyrus v2.4.16-Debian-2.4.16-4+deb7u1) with LMTPA;
         Sat, 10 Aug 2013 14:05:37 +0000
X-Sieve: CMU Sieve 2.4
Received: from client.home.lan (raspberrypi.home.lan [192.168.10.52])
        by raspberrypi.home.lan (Postfix) with SMTP id 651A62089A
        for <georg@raspberrypi.home.lan>; Sat, 10 Aug 2013 14:04:48 +0000 (UTC)
From: <pi@raspberrypi.home.lan>
To: <georg@raspberrypi.home.lan>
Subject: Testmail
Message-Id: <20130810140459.651A62089A@raspberrypi.home.lan>
Date: Sat, 10 Aug 2013 14:04:48 +0000 (UTC)

Dies ist eine Testmail.
.

Die Verbindung zum POP3-Server wird mit dem Befehl QUIT beendet.

QUIT
+OK


Dieser Eintrag wurde am 10.08.2013 erstellt und zuletzt am 25.09.2016 bearbeitet.

Direkter Link zu dieser Seite: http://www.gtkdb.de/index_36_2278.html

[ Zur Startseite ]   [ Zur Kategorie ]


Valid XHTML 1.0 Transitional Valid CSS Valid Atom 1.0

© 2004-2018 by Georg Kainzbauer