Good to Know Database

Ubuntu 12.04: Farben des Bootmenüs anpassen


Sollten Sie zum Beispiel, wie in der Anleitung Ubuntu 12.04: Persönliches Hintergrundbild für das Bootmenü beschrieben, ein eigenes Hintergrundbild für das GRUB2-Bootmenü von Ubuntu 12.04 hinterlegt haben, kann es sein, dass Sie die Schrift- und Rahmenfarbe des Bootmenüs anpassen wollen damit sich diese vom Hintergrundbild abheben. Die folgenden Schritte zeigen wie Sie die Schrift- und Rahmenfarben vom GRUB2-Bootmenü anpassen.

Öffnen Sie mit einem Editor die Datei /etc/grub.d/05_debian_theme.

georg@ubuntu1204:~$ sudo gedit /etc/grub.d/05_debian_theme

In dieser Datei sollte sich der folgende Abschnitt befinden.

        if [ -z "${2}" ] && [ -z "${3}" ]; then
                echo "  true"
        fi

Ändern Sie diesen Abschnitt wie folgt ab.

        if [ -z "${2}" ] && [ -z "${3}" ]; then
                # echo "  true"
                echo "    set color_normal=black/black"
                echo "    set color_highlight=white/dark-gray"
        fi

Durch die Einstellung color_normal wird die Standard-Schriftfarbe sowie die Hintergrundfarbe festgelegt. Mit color_highlight wird die Schrift- und Hintergrundfarbe für den aktuell ausgewählten Menüeintrag definiert. Bei den Definitionen wird zuerst die Schriftfarbe und nach einem Slash die Hintergrundfarbe angegeben. GRUB2 unterstützt hierbei die folgenden Farben.

black
blue
brown
cyan
dark-gray
green
light-blue
light-cyan
light-gray
light-green
light-magenta
light-red
magenta
red
white
yellow

Nachdem Sie die /etc/grub.d/05_debian_theme modifiziert haben, müssen Sie die GRUB2-Konfiguration mit dem Befehl update-grub aktualisieren.

georg@ubuntu1204:~$ sudo update-grub

Das angepasste Bootmenü können Sie bei einem Neustart des Systems überprüfen.


Dieser Eintrag wurde am 08.03.2014 erstellt und zuletzt am 24.01.2016 bearbeitet.

Direkter Link zu dieser Seite: http://www.gtkdb.de/index_34_2547.html

[ Zur Startseite ]   [ Zur Kategorie ]


Valid XHTML 1.0 Transitional Valid CSS Valid Atom 1.0

© 2004-2018 by Georg Kainzbauer