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Samba 3: Heimatverzeichnisse freigeben


Damit Sie bei Samba nicht jedes Heimatverzeichnis separat freigeben müssen, kennt Samba die Sektion [homes]. Sobald diese Sektion in der Konfigurationsdatei existiert, wird dem entsprechenden Samba-Benutzer sein persönliches Verzeichnis als eine weitere Freigabe angezeigt.

Wenn Sie die Heimatverzeichnisse freigeben wollen, öffnen Sie die Konfigurationsdatei /etc/samba/smb.conf mit einem Editor.

[root@centos5 ~]# vi /etc/samba/smb.conf

Fügen Sie den folgenden Abschnitt am Ende der Konfigurationsdatei hinzu.

[homes]
        comment = Home Directories
        browseable = no
        writable = yes

Falls Sie bestimmten Samba-Benutzern den Zugriff auf Ihr persönliches Verzeichnis vebieten wollen, geben Sie diese mit der Direktive invalid users an.

        invalid users = user1, user2

In der Regel befinden sich die Heimatverzeichnisse der Benutzer unter /home. Sollte dies bei Ihnen abweichen, müssen Sie mit der Direktive path den Pfad zu den Heimatverzeichnissen angeben. Der Platzhalter %S wird vom Samba-Daemon durch den jeweiligen Benutzernamen ersetzt.

        path = /data/home/%S

Wenn Sie SELinux im Enforcing Modus betreiben, müssen Sie noch den folgenden Befehl ausführen, damit SELinux dem Samba-Daemon den Zugriff auf die Heimatverzeichnisse gestattet.

[root@centos5 ~]# setsebool -P samba_enable_home_dirs 1

Anschließend starten Sie den Samba-Daemon neu.

[root@centos5 ~]# service smb restart


Dieser Eintrag wurde am 12.05.2010 erstellt und zuletzt am 08.01.2014 bearbeitet.

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