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CentOS 5: rsyncd.log mit Logrotate rotieren


Wenn Sie unter CentOS 5 den Rsync-Daemon einsetzen, sollten Sie regelmäßig die Größe der Logdatei /var/log/rsyncd.log überprüfen. Leider fehlt eine entsprechende Konfigurationsdatei für Logrotate damit die Logdatei regelmäßig rotiert und gelöscht wird. Sollten Sie den Rsync-Daemon häufig benutzen, wird die Logdatei sehr schnell wachsen und erst stoppen, wenn die Root-Partition voll gelaufen ist.

Mit dem folgenden Befehl erstellen Sie eine Logrotate-Konfigurationsdatei welche die Logdatei /var/log/rsyncd.log rotieren soll.

[root@centos5 ~]# vi /etc/logrotate.d/rsyncd.log

Fügen Sie die folgenden Anweisungen in die Konfigurationsdatei ein.

/var/log/rsyncd.log {
    weekly
    rotate 5
    compress
    delaycompress
    missingok
    notifempty
    create 0600 root root
}

Nachdem Sie die Konfigurationsdatei /etc/logrotate.d/rsyncd.log erstellt haben, können Sie mit dem folgenden Befehl die Logdatei /var/log/rsyncd.log manuell rotieren und die korrekte Funktion der Logrotate-Konfiguration überprüfen.

[root@centos5 ~]# logrotate -v -f /etc/logrotate.d/rsyncd.log

Anschließend überprüfen Sie das Verzeichnis /var/log/.

[root@centos5 ~]# ls -la /var/log/rsyncd.log*
-rw------- 1 root root        0 24. Mai 22:38 /var/log/rsyncd.log
-rw-r--r-- 1 root root 12441737 24. Mai 22:38 /var/log/rsyncd.log.1

Von jetzt an wird Logrotate die Logdatei /var/log/rsyncd.log wöchentlich rotieren und die letzten fünf Logdateien aufbewahren, wovon die letzten vier komprimiert werden.


Dieser Eintrag wurde am 25.05.2009 erstellt und zuletzt am 26.05.2009 bearbeitet.

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