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Samba 3: Log-Level einstellen


Standardmäßig schreibt der Samba-Daemon nur sehr wenige Ausgaben in die Logdateien. Bei einer Fehlersuche empfiehlt es sich das Log-Level anzuheben damit ausführlicher in die Logdateien protokolliert wird.

Damit Sie das Log-Level einstellen können, müssen Sie die Samba-Konfigurationsdatei mit einem Editor öffnen.

[root@centos5 ~]# vi /etc/samba/smb.conf

Fügen Sie im globalen Abschnitt der Konfigurationsdatei die Direktive log level ein. Der Wert hinter der Direktive gibt den Log-Level an.

[global]
        [...]
        log level = 5

Mit den sogenannten Debug Classes können Sie die Ausgaben in die Logdateien weiter einschränken. Dazu stehen die Debug Classes all, tdb, printdrivers, lanman, smb, rpc_parse, rpc_srv, rpc_cli, passdb, sam, auth, winbind, vfs, idmap, quota, acls, locking, msdfs, dmapi und registry zur Verfügung.

Das folgende Beispiel setzt nur die Log-Level der Debug Classes passdb und auth höher. Dies empfiehlt sich zum Beispiel wenn sich Clients nicht am Samba-Daemon anmelden können.

[global]
        [...]
        log level = 0 passdb:5 auth:10

Nachdem Sie die Samba-Konfigurationsdatei modifiziert haben, müssen Sie den Samba-Daemon neu starten.

[root@centos5 ~]# service smb restart

Überprüfen Sie anschließend die Ausgaben in der Logdatei /var/log/samba/log.smbd.

[root@centos5 ~]# tail -f /var/log/samba/log.smbd


Dieser Eintrag wurde am 13.05.2011 erstellt und zuletzt am 08.01.2014 bearbeitet.

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