IPv6 Privacy Extensions aktivieren
Sind die IPv6 Privacy Extensions deaktiviert, wird der sogenannte Interface Identifier (die letzten 64 Bit der IPv6-Adresse) der globalen IPv6-Adresse aus der MAC-Adresse der jeweiligen Netzwerkkarte erzeugt. Da die MAC-Adresse einer Netzwerkkarte eindeutig ist, ist auch die so erzeugte globale IPv6-Adresse eindeutig und ändert sich mit der Zeit nicht. Dies kann Rückschlüsse auf den jeweiligen Benutzer erlauben.
Bei aktivierten IPv6 Privacy Extensions wird regelmäßig ein zufälliger und im IPv6-Netz noch nicht genutzter Interface Identifier erzeugt. Dieser wird dann auch für die Berechnung der globalen IPv6-Adresse verwendet.
Zum Aktivieren der IPv6 Privacy Extensions rufen Sie in einer Eingabeaufforderung mit Administratorrechten den folgenden Befehl auf.
C:\Windows\system32>netsh interface ipv6 set privacy enabled
OK.
OK.
Durch den folgenden Befehl können Sie überprüfen ob die IPv6 Privacy Extensions deaktiviert wurden.
C:\Windows\system32>netsh interface ipv6 show privacy
Der aktive Status wird abgefragt...
Parameter für temporäre Adressen
------------------------------------------------
Temporäre Adresse verwenden : enabled
Versuch, doppelte Adr. zu entdecken : 5
Maximale Gültigkeitsdauer : 7d
Maximale bevorzugte Gültigkeitsdauer: 1d
Regenerationszeit : 5s
Maximale Verzögerungszeit : 10m
Verzögerungszeit : 0s
Der aktive Status wird abgefragt...
Parameter für temporäre Adressen
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Temporäre Adresse verwenden : enabled
Versuch, doppelte Adr. zu entdecken : 5
Maximale Gültigkeitsdauer : 7d
Maximale bevorzugte Gültigkeitsdauer: 1d
Regenerationszeit : 5s
Maximale Verzögerungszeit : 10m
Verzögerungszeit : 0s
Dieser Eintrag wurde am 28.07.2012 erstellt.
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